Pałac Morawa

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Polnisch-deutsche Jugendbegegnung Sobótka -Bautzen vom 11. bis zum 16. Dezember 2017

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Zwei Schulen, die sich schon seit langem kennen und sich auf ihre jährlichen Wiedersehen immer freuen können, sind keine geringeren Schulen als das Schiller Gymnasium Bautzen und Powiatowy Zepół Szkół nr 3 Sobótce (Zobten). Dieses Jahr vom 11-16 Dezember 2017 hieß das Thema Weihnachten, Weihnachtszeit und das mit ganz anspruchsvollem und abwechslungsreichem Programm.

Am Anreisetag, nach dem Zimmer beziehen, ging es in die große Aula, so wie jeden Morgen. Vorstellen auf der jeweils anderen Sprache (polnisch/deutsch) war die erste Aufgabe. Dank Agnieszka gab es noch viele weitere Spiele zum Kennenlernen und dann fing es auch schon an zu rollen. Der Dienstag war geschmückt durch Parkarbeit, Dekorationsarbeit, Plätzchen backen, Pierogi kochen und Wandern gehen. Hier war es den Schülern überlassen, wo sie am liebsten mal an ihre Grenzen kommen wollten. Nicht weit entfernt liegt das wunderschöne Breslau und deshalb ging am Mittwoch auch kein Weg daran vorbei, sich die Stadt mal genauer anzuschauen. An Programm fehlte es auch am Donnerstag nicht - da gab es wieder einiges zur Auswahl: Präsentationen jeglicher Art über Weihnachtsbräuche, Stollen backen, Lagerfeuer vorbereiten oder Müll im Park aufsammeln. Beim Lagerfeuer am Abend hielt man sich schön warm und war dann auch nach dem Abendessen gespannt auf die vorbereiteten Präsentationen. Dabei wurden nicht nur polnische und deutsche, sondern auch mexikanische, amerikanische und russische Bräuche vorgestellt, also wirklich für jeden etwas dabei. Zum Schluss durfte ein auserwählter Kandidat die Selbstgemachte „piniata“ mit verbundenen Augen zerschlagen.

Am Morgen wurde noch einmal reflektiert über die Zeit in Morawa. Und noch machte sich die Gruppe auf den Weg nach Schweidnitz zur evangelischen Friedenkirche und ließ sich noch einmal von Kultur einprasseln. Am Abend gab es nichts geringeres als die wunderbaren Geschichten von Melitta vor dem Kamin. Ein letzter Abend die Freiheit ohne Eltern zu genießen war schnell vorbei und dann ging es schon am nächsten Tag zurück nach Hause.

Wie, wenn nicht durch Begegnungen, schaffen wir es einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Die Woche trug viele Nachbeben und Anreize zur eigenen Reflektion über sein Verständnis und Vorurteile über das Nachbarland. Es hat die polnisch-deutschen Kulturen näher  und verständlicher gemacht und somit auch gestärkt. Denn in der Woche wurden Freundschaften geschlossen, Erfahrungen geteilt und Liebe weitergegeben. Etwas Unvergessliches, einfach eine hammer Woche!

Wir bedanken uns beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung.

Read 578 times Last modified on Dienstag, 13 Februar 2018 06:48