Pałac Morawa

alte version

Projekte Archiv

Rate this item
(0 votes)

09. - 15. Mai 2011

Einrichtung einer Gedenkstätte auf dem Friedhof in Morawa zum Andenken an frühere deutsche Bewohner vom damaligen Muhrau. Das Projekt wird von Jugendlichen aus Schiller-Gymnasium in Bautzen und Powiatowy Zespół Szkół Nr. 3 in Sobótka umgesetzt.

Mehr dazu finden Sie hier.

Das Projekt wird aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit mitfinanziert.

PROJEKTTITEL:

"Wiederherstellung der historischen Umgebung der südlichen Seite des Herrenhauses in Morawa“

Finanzierungsquelle:  Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

Grundlegende Informationen zum Projekt

Projektgegenstand ist Wiederherstellung der historischen Umgebung der südlichen Seite des Herrenhauses in Morawa, das heißt: Wiederherstellung der Parkallee mit dem an der Hauswand anliegenden Platz, Wiederher-stellung von Metallbauteilen der Umzäunung entlang der Dorfstrasse mit dem Einfahrtstor, elektrisch ferngesteuert und überwacht, Abbau des Brand-schutzbeckens aus Stahlbeton und die Nivellierung des Geländes.

Geplante Ergebnisse der Projektdurchführung sind anhand von historischer Dokumentation wiederaufgebaut folgende Bestandteile der Hausumgebung: Zufahrtallee im Park mit der Brücke über dem Mühlbach, die Umzäunung mit dem Einfahrtstor, ausgestattet mit Überwachungsanlage und gesichert gegen Einbruch, sowie der Abbau des verwüsteten entstellten Brandschutz-beckens zwischen dem Haus und der Parkallee. Im Endeffekt wird eine Siedlung mit geordneten Bestandteilen der historischen Landschaft entstehen.
Diese Maßnahme trägt dazu bei, dass die Arbeit der Fundacja św. Jadwigi (Hedwig-Stiftung) fortgesetzt werden kann und auf Dauer gesichert wird. Die Hedwig-Stiftung betreibt einen karitativen Kindergarten und eine Fortbil-dungsstätte. Die Arbeit der Stiftung ist für die Region und die deutsch-polnische Verständigung von großer Bedeutung.

Haushalt des Projektes

Das Projekt „Wiederherstellung der historischen Umgebung der südlichen Seite des Herrenhauses in Morawa“ wird im Dorf Morawa, Gemeinde Strzegom, Kreis Świdnica durchgeführt auf dem Verwaltungsniveau NUTS 3, im Förderungsbereich des Programms der Gemeinschaftlichen Initiative INTERREG III A Freistaat Sachsen – Republik Polen (Woiwodschaft Nieder-schlesien) 2004-2006. Gemäß ihrer Satzung bereitete Fundacja św. Jadwigi die Durchführung des Projektes „Wiederherstellung der historischen Umgebung der südlichen Seite des Herrenhauses in Morawa“ vor, mit der Absicht, sich um dessen Mitfinanzierung im Rahmen des Programms der Gemeinschaftlichen Initiative INTERREG III A Freistaat Sachsen – Republik Polen (Woiwodschaft Niederschlesien) zu bewerben. Der Antrag wurde in der Regionalen Kontaktstelle INTERREG III A in Jelenia Góra am 3. Juli 2006 eingereicht. Dieser wurde in formaler Hinsicht positiv bewertet und rangierte sehr hoch bezüglich seines grenzübergreifenden Wertes. Demzufolge wurden Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung in Höhe von 793.551,25 PLN bewilligt, wobei der Gesamtwert des Projektes 1.273.788,96 PLN beträgt. Der Restbetrag 480.237,71 PLN (25% des Pro-jektgesamtwertes) ist die Eigenleistung der Fundacja św. Jadwigi. Der Mit-finanzierungsvertrag mit dem Woiwoden Niederschlesiens als Vermittler-institution wurde am 9. Mai 2007 unterzeichnet.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Priorität D Entwicklung von länd-lichen und städtischen Gebieten, Tätigkeit D 1-1 Dauerhafte Entwicklung von ländlichen Gebieten, Gegenstand der Förderung Schutz von Kulturerbe in Grenzregionen, im besonderen Modernisierung, Renovierung und Konser-vierung von ins Denkmalregister eingetragenen und unterm musealen Schutz stehenden Objekten sowie derer Umgebung.

Partner des Projektes ist Gemeinde Markersdorf. Dies ist eine Gemeinde in Niederschlesien nahe der Stadt Görlitz an der polnischen Grenze. In dem Gemeindeteil Gersdorf wird mit Mitteln aus dem INTERREG IIIA Programm ein Schloss mit einem Kindergarten ausgebaut. In den Jahren 2006/2007 konnten mehrere gegenseitige Besuche realisiert werden.

Ausführliche Informationen zum Stand des Projektes im Winter 2007/2008 finden Sie in unserer Broschüre.

Programmabschluss im September 2008 - Informationsblatt

Das übergeordnete Ziel des Programms INTERREG III A ist die Förderung der integrierten und nachhaltigen Entwicklung in Bereichen Wirtschaft, Sozialleben und Kultur auf dem Grenzgebiet Sachsens und Niederschlesiens.

Read 2556 times Last modified on Donnerstag, 16 August 2012 10:52