
Die Treffen im Rahmen des Programms „Zusammen kommen wir weiter. Jetzt beruflich!” stellen einen wesentlichen Bestandteil unserer Projekte dar. Teilnehmende aus verschiedenen Schulen treffen sich, um sich unter anderem über ihre Erfahrungen in der beruflichen Bildung auszutauschen. Dieses Mal kamen angehende Pädagoginnen und Pädagogen im weitesten Sinne des Wortes zusammen. Aus Berlin reisten Studierende der Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik an, aus Polen Schülerinnen und Schüler der maturalnych Klassen des Liceum Ogólnokształcącego in Strzegom, die ein Studium in pädagogischen Studiengängen aufnehmen möchten. Das Programm des Treffens umfasste zahlreiche Elemente, die sich auf den zukünftigen Beruf der Teilnehmenden bezogen. Dazu gehörte ein Besuch im Kindergarten/Przedszkole Pod Lipami, das von der Hedwig-Stiftung geführt wird. Während des Besuchs lernten die Teilnehmenden die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Kinder kennen, konnten den Alltag beobachten und Gespräche mit den Kindern führen. Ein wichtiger Programmpunkt war außerdem der Besuch im Zespół Szkół Specjalnych in Świdnica, der Kinder mit besonderen Bedürfnissen von der Kinderkrippe bis hin zum Warsztat Terapii Zajęciowej betreut und unterrichtet. Dort finden erwachsene ehemalige Schülerinnen und Schüler weiterhin einen ruhigen und sicheren Ort, an dem sie zumindest teilweise arbeiten können. Nach dem Schulbesuch besuchten die Teilnehmenden im Rahmen einer Stadtbesichtigung das Café „Ważka“, in dem Absolventinnen und Absolventen der Schule arbeiten. Außerdem besichtigten sie eine architektonische Besonderheit von Świdnica – die Friedenskirche. Die Fahrt nach Wrocław bot die Gelegenheit zu einem Treffen mit Dr. Hanna Achremowicz vom Instytut Pedagogiki der Uniwersytet Wrocławski sowie mit ihren Studierenden. Das Treffen ermöglichte interessante Gespräche über das Ausbildungssystem zukünftiger Pädagoginnen und Pädagogen in Polen und Deutschland und stellte für die polnischen Teilnehmenden eine Ermutigung dar, pädagogische Studienrichtungen zu wählen. Die Gruppe nutzte den Aufenthalt in Wrocław zudem zur Besichtigung der Stare Miasto und des Cmentarz Żydowski. Im Programm durfte auch ein Besuch in KL Gross-Rosen nicht fehlen, der Anlass zu vielen Fragen im Gespräch mit der Zeitzeugin Melitta Sallai bot. Trotz des dichten Programms blieb Zeit für integrative Spiele, Sprachanimation und gemeinsames Verbringen der Freizeit, insbesondere am Abend. Obwohl die Teilnehmenden aus Deutschland älter waren, teilweise sogar deutlich, stellte dies kein Hindernis für das Knüpfen von Kontakten dar.















